In den letzten Wochen hat es sich herauskristallisiert, dass der blaue Vogel und ich nicht mehr so miteinander können wie in den Jahren zuvor. Eigentlich war 2017 bereits das Jahr, in dem ich Twitter eine Chance geben wollte, da es in 2016 schon nicht laufen wollte und ich kaum noch einen Mehrwert und Sinn in der Nutzung sah. Kurzerhand habe ich vor ein paar Tagen meinen Account mal wieder genullt. Alle Tweets und Bilder sind weg und ich nutze den Jahreswechsel als symbolisches Ende meiner (hyper-)aktiven Twitternutzung.

2018 werde ich Twitter daher eher passiv anstatt aktiv nutzen. Sicherlich werde ich hin und wieder ein Foto veröffentlichen, einen Artikel teilen und auch an einer Diskussion teilnehmen, aber aktuell kann ich mir nicht vorstellen, dass ich weiterhin mehrere tausend Tweets pro Jahr schreiben werde oder dazu bereit bin.

Twitter. Zeiträuber und Dampf-Ablass-Treffpunkt

Twitter ist, wenn man sich nicht klare Umgangsregeln setzt, ein Zeiträuber und gefühlt nichts anderes als ein Chat. Hat man sich früher in einem IRC Chat oder bei ICQ verabredet, so hockt man als Poweruser manchmal mehrere Stunden täglich in der Timeline. Ich bin nicht mehr bereit diese Zeit aufzubringen und möchte diese Zeitersparnis in andere – für mich wichtigere – Dinge investieren.

Ich finde es nach wie vor klasse, wenn ihr euch – falls ihr euch mit diesem Artikel angesprochen fühlt – über Dinge wie z.B. Fußball austauschen könnt oder sogar Menschen über Twitter kennenlernt, die dann zu Freundschaften führen, aber für mich persönlich gibt es mittlerweile mehr negative als positive Punkte, die für eine Twitter Nutzung sprechen.

Ausserdem – und das ist möglicherweise der Hauptgrund, warum ich meine Timeline in 2018 nicht mehr so oft aufsuchen werde – ist Twitter eine Nörgelbude geworden. Es gibt Accounts, die mittlerweile nichts anderes mehr machen als zu moppern. Dieses Verhalten zieht mich runter und wie im Offline Leben, möchte ich solche Menschen in der Zukunft meiden.

Der Zwitscherdient ist (aktuell) einfach nicht mehr meine Welt und Statusmeldungen, die ich früher in die Timeline geschrieben habe, veröffentliche mittlerweile in den Instagram Stories, da es mir einfach mehr Spaß macht.

Update: Weil mich jetzt doch einige gefragt haben. Nein, ich bin auf Twitter nicht ganz verschwunden, möchte mich aber – wie oben beschrieben – in eine andere Richtung bewegen.

2 thoughts on “Warum ich Twitter in 2018 nicht mehr so nutzen werde wie in 2017.

    1. Sicherlich richtig, aber zu Twitter gehört ja noch mehr. Leute mit positiver Energie können Leute mit negativer Energie auch ganz gut retweeten. Aber ich weiß was du meinst, allerdings habe ich meine Timeline schon so aufgeräumt, dass sie sehr geschrumpft ist. Man wird sehen, wie es sich in 2018 entwickelt.

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