Mit dem Social Web ist es ja immer so eine Sache, denn Segen und Fluch treffen hier oft aufeinander. In den letzten Jahren habe ich mich daher oft gefragt – wenn diese ganzen Social Media Aktivitäten nicht so sehr mit meinem Job verknüpft wären – ob ich das wirklich alles brauche.

Somit ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass ich nach 5 Jahren intensiver Social Media Nutzung nur noch 3 Dienste privat nutze. Selbst auf Twitter habe ich einen Neustart hingelegt und meinen Ex-Account mit 2000 Followern genullt. Warum? Irgendwann – es war so Mitte 2015 – nahm mein Auftreten im Social Web eine Eigendynamik an. Ich schrieb über Dinge, die mich im Real Life sehr wahrscheinlich überhaupt nicht die Bohne interessierten, aber ich wusste, dass man mit manchen Dingen ganz gut auf Follower- und Like Jagd gehen kann. Nachteil, irgendwann hast du zwar eine grosse Anzahl an Followern, aber ein Netzwerk mit wenig Schnittmengen.

Instagram. Die Mischung macht es.

Also gab es Anfang 2017 einen radikalen Social Web Neustart und mittlerweile ist Instagram zu meinem Lieblings Social Media Dienst geworden, weil die Mischung einfach stimmt. Die Bilder, die etwas hübscher sind, veröffentliche ich auf der altbekannten Art und kleine Alltagssituationen haue ich einfach in die Stories, die nach 24 Stunden wieder verschwunden sind.

Sicherlich ist diese Funktion von Snapchat inspiriert, doch war gerade Snapchat für mich immer zu überladen. Gerade deshalb ist Instagram zu meinem Liebling geworden, es verbindet mein Hobby – die Fotografie – mit der Möglichkeit, dass ich kleine Situationen aus meinem Leben veröffentlichen konnte, die ich früher z.B. auf Twitter stellte, mich aber nach einer Weile gestört haben, weil diese noch online sind.

Meinen Instagram Account findet ihr hier.

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